Grüzi

Grüzi miteinander, ich bin gerade auf dem Weg zurück von Zürich, einer meiner drei Lieblingsstädte in Europa (London und Istanbul sind die anderen beiden). Ich war dort, um auf der OpenExpo als Vertretung für Tristan Nitot eine Keynote darüber zu halten, wie Mozilla die Beiträge der hunderten freiwilligen Entwickler in geordnete Bahnen lenkt und nutzbar macht. Der Titel lautete denn auch: Mozilla – zwischen Chaos und Ordnung. Es war schön zu sehen, welches Interesse die Besucher an Mozilla hatten. Vor mir hatte Bruce Perence gesprochen und hatte etwa 40 Teilnehmer, für den Mozilla-Vortrag waren es mehr als doppelt so viele und viele standen noch in der Tür. Und obwohl ich auch sehr von mir überzeugt bin, bilde nicht einmal ich mir ein, dass das an mir gelegen hätte, Mozilla ist offenbar einfach ein interessantes Thema. Die Slides dürften bald auch auf der OpenExpo-Website zum Download zur Verfügung stehen.

Übrigens, auch das ist Zürich: Ich hab 200 Euro für ein Zimmer gezahlt, dass kaum größer als das Bett darin war und das alle 5 Minuten von der Bahn durchgeschüttelt wurde, da die Haltestelle gleich unter dem Fenster verlief.

Andererseits ist mir auch erst in Zürich klar geworden, wie teuer das Leben in Deutschland geworden ist. Als ich vor 5 Jahren dort war, konnte ich nicht fassen, wie teuer alles war. Heute kann ich überhaupt keine Preisunterschiede mehr feststellen, dabei kann ich mich nicht daran erinnern, dass das Lohnniveau in Deutschland so stark angestiegen wäre. Jedenfalls brauchen die Schweizer jetzt nicht mehr zum Shoppen nach Deutschland zu kommen. Das H&M auf der Bahnhofsstraße hat exakt die selben Preise wie das H&M hier in Duisburg.

IMG_0030Open Expo

IMG_0020Der Zürcher See im Hintergrund

IMG_0003In Deutschland hätte ich für 200 Euro eine Suite bekommen.

IMG_0026Blick aus dem Fenster

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