Google-Browser, Google-Chrom

So lange wurde darüber spekuluiert, irgendwann war er in der Versenkung verschwunden und jetzt ist er also endlich da: Der Google-Browser. Jetzt wissen wir auch, woran Ben Goodger die ganze Zeit gearbeitet hat. Das theoretische Konzept hört sich überaus interessant an, auch wenn Firefox mit der neuen JS-Engine gerade ordentlich vorgelegt hat.

Viele der Ideen sind allerdings so neu nicht und im Endeffekt muss der Browser die User erreichen. Sie müssen sich genug dafür interessieren, dass sie den Browser herunterladen, installieren und verwenden. Das ist etwas, was Firefox tatsächlich geschafft hat, 200 Millionen Mal, daran wird sich Google messen lassen müssen. Trotzdem: Scott McCloud das Comic dafür zeichnen zu lassen spricht für Google. Konkurrenz belebt das Geschäft und ich bin gespannt, was das nächste Jahr bringen wird. Mozilla muss sich jedenfalls nicht verstecken.

Als Webentwickler hab ich aber eigentlich nur einen Wunsch für das nächste Jahr: Der IE 6 möge bitte so schnell wie nur irgendmöglich in die ewigen Jagdgründe eingehen, sodass wir den Mantel des Schweigens darüber breiten können und hoffentlich nie wieder an ihn denken müssen.

One thought on “Google-Browser, Google-Chrom”

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *