Firefox 3 nicht mehr weit

Letzte Woche war ich mit Tristan, Schrepp und Tomcat in München zu einer kleinen Pressetour. Es ist definitiv keine gute Idee, sich München am Sonntag Nachmittag ansehen zu wollen, aber dafür waren die Interviews am nächsten Tag umso interessanter. Es gab die gesamte Bandbreite an Journalismus. Vom Technik-Journalisten, der den Unterschied zwischen Java und Javscript nicht kennt, bis zum absoluten Experten, der das Firefox-Projekt bis ins letzte Detail kennt und seit Jahren verfolgt. Zur letzteren Kategorie gehört mit Sicherheit Martin Jan Stepanek von Pressetext Österreich. Nach einem Interview mit Mike und Tristan, die er beide gehörig ins Schwitzen gebracht hatte, hatten wir ein Gespräch, das inzwischen beim Standard veröffentlicht wurde.

Nebenbei habe ich mit Henrik ziemlich heftig daran gearbeitet, Rechtzeitig mit der Übersetzung der Weltrekord-Website fertig zu werden. Klar, das ganze ist eine PR-Aktion, es geht einfach darum, den Start von Firefox 3 einem noch weiteren Kreis bekannt zu machen als den Technik-Freaks, die ja ohnehin schon meist den RC 1 nutzen. Wir haben so lange an Firefox 3 gearbeitet und es ist ein großartiges Stück Software dabei entstanden. Jetzt wollen wir natürlich, dass so viele Leute wie möglich auch von unserer Arbeit erfahren. Firefox 3 ist wirklich mit Abstand der beste Browser, den Mozilla je veröffentlicht hat. Er ist so gut, dass ich schon den RC 1 auf dem Mac meiner Eltern installiert habe. Bisher habe ich keine negativen Reaktionen erhalten und das ist für mich immer der Härtetest 😉

3 thoughts on “Firefox 3 nicht mehr weit”

  1. Die Vorfreude auf FF 3 ist schon sehr groß. Und solange leistet der RC 1 in der Tat gute Dienste, nicht nur bei deinen Eltern (“Härtetest”, hi hi).

  2. Och, ich benutze momentan sowohl auf meinem Mac als auch auf meinem Linux-Rechner den RC1, und zumindest bei der Linuxversion hätte ich einige Mängel zu beanstanden, wie z.B. 1-minütige Freezes bei vielen geöffneten Tabs, enorme Probleme mit der Geschwindigkeit, wenn in eine Internetseite halbtransparente PNG-Dateien enthält sowie der hohe Ressourcenanspruch, wenn auch schon die Betas viel schneller waren und einen schlankeren Eindruck machten, als Version 2.

  3. Ja, unter Linux ist Fx3 teilweise noch nachbesserungsbedürftig. Naja, zumindest die Masse der Leute bekommt von Problemen nichts mit wie keine oder falsche Anzeige von manchen Bildern wegen bestimmter Grafikkartentreiber (dem ich nur mit “export MOZ_DISABLE_IMAGE_OPTIMIZE=1” begegnen kann), ratternde Festplatte aufgrund des fsync-Problems (zugegeben kein Fx- sondern ein Ext3-Problem, aber wenn das im RC2 behoben ist(?), wär das schon gut) usw.
    Das Gute unter Linux ist, dass es schöner aussieht als die Windows-Versionen. 😉

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