Lunch Menu und Afterwork

In Schweden scheint es genau zwei Möglichkeiten zu geben, günstig zu Essen: Lunch Menu und Afterwork.

Lunch Menu bieten fast alle Restaurant und Cafés zwischen 11.00 und 14/15.00 Uhr an. Das ganze kostet um 8 Euro, dafür gibt es dann zum Beispiel ein offenes Buffet, von dem man so viel Essen kann, wie man will oder ein anderes besonderes Angebot, jedenfalls wird man satt davon. Wer das gegen 12.00 hinter sich gebracht hat, der kann am Abend ab 17.00 bis etwa 19.30 nochmal richtig reinhauen, dann bieten die Bars Afterwork an, d.h. man zahlt für die Garderobe (eigentlich ist es Eintritt) etwa 2 Euro und kann dann wieder vom offenen Buffet so viel Essen, wie man möchte, gezahlt wird nur für die Getränke. Leider gibt es das so viel ich weiß nur während der Woche, so dass man sich am Wochenende entweder den Hunger für Montag holt oder selbst kochen muss.

Ja, Schweden ist, was Convenience-Food betrifft, leider noch Schwellenland. Hier und da sieht man schon, dass es in die richtige Richtung geht, aber im Endeffekt kommt man ums selber kochen doch nicht drum rum. Ich wünschte mir einen Edeka-Markt hierhin, das würde die Sache perfekt machen. Dass ich nach vier Jahren tatsächlich mal lernen müsste, wie man kocht, hätte ich nicht gedacht.

7 thoughts on “Lunch Menu und Afterwork”

  1. Was du Fertigfraß nennst, hat mich hier die ersten Wochen vor dem Hungertod gerettet. Abgesehen davon kann Convenience-Food lecker und gesund sein, siehe Frosta.

  2. Das fertige “Glumpert” (minderwertiges) ist mit ein Grund für Allergien aller Art. Fertig oder Halbfertiggerichte sind auf das schärfste abzulehnen – weil ungesund! Ausserdem schmeckt es überhaupt nicht bzw. Leute die hauptsächliche diese Speisen essen sind mit der Zeit nicht mehr fähig frisch gekochtes zu genießen weil sie keinen Geschmacksinn mehr haben. Convenience-Food kommt mir nicht ins Haus und schon gar nicht in den Kochtopf! Frische Waren sind sind auch wesentlich billiger! Ich bin Koch und weiß wovon ich rede.

  3. Das finde ich schon etwas hart, klar gibt es viele schwarze Schafe, aber vielleicht solltest du dich mal mit Frosta auseinandersetzen. Ich zitiere mal aus dem Reiheitsgebot:

    Das FRoSTA Reinheitsgebot garantiert Ihnen bei allen Gerichten

    • keine Farbstoff- und Aromazusätze
    • keinen Zusatz von Geschmacksverstärkern
    • keine Emulgatoren- und Stabilisatorenzusätze
    • keine chemisch modifizierten Stärken

    Hier gibt’s mehr dazu: http://www.frosta.de/index2_reinheitsgebot.html

  4. mag schon sein, dass ich bei diesem Thema ein wenig extrem bin – Fakt ist aber, dass nichts aber auch gar nichts an frisch gekochtes herankommt. Ich kaufe alles direkt vom Bauern. Damit kaufe ich günstiger als im Supermarkt und habe vorallem Top Qualität. (natürlich saisonsabhängig) In dieser Beziehung haben wir in Tirol ein kleines Paradies!

  5. Nunja, man ist ja doch beschränkt, nicht nur von den Fähigkeiten her, sondern auch zeitlich, aber wenn ich das Geld hätte, würde ich dich als persönlichen Koch beschäftigen wollen 😉

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