4. Tag: What Mama said

Manchmal bin ich wirklich schusselig, heute wieder einmal ganz besonders. Ich hab meine Handschuhe und meine Tasche im Bus liegen gelassen. Dass darin mein Reisepass war, ist nicht mal das schlimmste daran, der lässt sich ja irgendwann ersetzen, ich brauch ihn ohnehin kaum. Nein, das schlimmste an der Sache ist, dass in der Tasche das Blatt mit den Daten für den Internetzugang war. Jetzt muss ich also einen weiteren Tag ohne Internet auskommen, das ist so frustrierend. Morgen früh muss ich also noch mal in das Büro von Västtrafik und hoffen, dass meine Tasche dort abgegeben wurde. Ich bin mal gespannt, ob die Schweden ehrlicher sind als Deutsche. In Deutschland hab ich noch nie etwas wiederbekommen, nachdem ich es im Bus vergessen hatte, und als Schussel hab ich reichlich Erfahrung damit.

Zu etwas erfreulicherem: Heute war die Willkommensveranstaltung der Uni für Erasmusstudenten. Leider keine Informationen, die wir nicht schon hatten, aber zum Schluss gab es noch etwas besonderes. Ein “Detective” der Göteborger Polizei stellte sich vor. Offenbar erachtet es die Uni hier als notwendig, die Studenten auch damit bekannt zu machen – in der Wilkommensveranstaltung. Der Polizist konzentrierte sich dann auch vor allem auf “Drugs” und Missbrauch von Alkohol. Sein Appell in der Sache: “Listen to what mama said, because mama is always right”.

Morgen gibt es die Einführung in die Bibliothek, die ich mir heute schon angesehen habe. Besonders groß sah sie nicht aus, aber manchmal täuscht der Eindruck ja auch. Jedenfalls hoffe ich, dass es morgen nicht allzu kalt wird, ohne Handschuhe macht Göteborg jedenfalls keinen Spaß.

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