Social Networking

Was sagt eigentlich der Erfolg von studiVZ über Studenten in Deutschland aus? Es ist richtig, dass da ein Anbieter in eine Lücke vorgestoßen ist, die schon lange klaffte und die mir genauso bewusst war wie sicher vielen anderen Studenten. Gerade in den Geisteswissenschaften fehlt der Austausch mit anderen Kommilitonen, weil jeder Stundenplan individuell ist und man nur selten zwei oder mehr Veranstaltungen mit der selben Person teilt. Hausarbeiten werden fast immer alleine geschrieben und gemeinsame Klausuren gibt es praktisch nicht. Arbeitsgruppen sind also fast ausgeschlossen, ganz im Gegensatz zu Diplom-Studiengängen. In der Hinsicht wäre eigentlich ein Uni-internes Verzeichnis “the way to go”, aber solange Unis wie Ämter geleitet werden, wird das wohl nichts werden, stattdessen bereichern sich wieder einmal die Jamba-Verbrecher mit der billigen Kopie eines Konzepts aus den USA (facebook anyone?), aber darin haben sie ja Erfahrung. Ich bleibe bei meinem Blog und Social-Networking-Websites werden wohl auch in Zukunft an mir vorbeigehen.
Eventuell lasse ich mir ein T-Shirt drucken mit der Aufschrift: StudiVZ, danke aber ich habe ein Leben.

3 thoughts on “Social Networking”

  1. Unsere Uni (Bielefeld) hat dieses Jahr das stud.IP eingeführt. Das fungiert als eben solche Plattform, koordiniert Lehrveranstaltungen, ist open-source, aber leider zu spät…
    studivz nervt…

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