Wieder da

Bin wieder daheim! Leider noch krank, aber die Verzögerung der deutschen Version liegt leider nicht an mir. Es hat sich viel im Hintergund getan und wir sind jetzt auf mozilla.org angewiesen, um lokalisierte Builds zum Download anbieten zu können. Deswegen gibt es auch noch keine Übersetzung in eine andere Sprache.

20 thoughts on “Wieder da”

  1. Hallo Abdulkadir, erstmal herzlich willkommen zurück und gute Besserung!

    > Es hat sich viel im Hintergund getan und wir
    > sind jetzt auf mozilla.org angewiesen, um
    > lokalisierte Builds zum Download anbieten zu
    > können.

    Kannst Du vielleicht kurz schildern welche Probleme sich mit 0.10 bei der Lokalisierung ergeben haben? Gibt es dazu einen Bug in Bugzilla?

    –Thomas

  2. Für mich klingtdas eher nach organisatorischen Problemen. Aber eine Erläuterung fänd’ ich auch interessant.

  3. Hallo Topal, dies soll keine Kritik sein, aber das der Status auf
    http://tinderbox.mozilla.org/showbuilds.cgi?tree=MozillaTest
    auf rot steht liegt an einem fehlenden Script:
    installer.inc

    Couldn’t open /opt2/tbox-test/obj/Linux_2.4.20-30.9_Depend/mozilla/browser/locales/de-DE/installer/installer.inc: No such file or directory
    make[2]: *** [installer] Error 2
    make[2]: Leaving directory `/opt2/tbox-test/obj/Linux_2.4.20-30.9_Depend/mozilla/fb-gtk2-static-i686-pc-linux-gnu/browser/installer/unix’
    gmake[1]: *** [installer] Error 2
    gmake[1]: Leaving directory `/opt2/tbox-test/obj/Linux_2.4.20-30.9_Depend/mozilla/fb-gtk2-static-i686-pc-linux-gnu/browser/installer’
    gmake: *** [installers-de-DE] Error 2
    gmake: Leaving directory `/opt2/tbox-test/obj/Linux_2.4.20-30.9_Depend/mozilla/fb-gtk2-static-i686-pc-linux-gnu/browser/locales’

  4. Aus dem herkömmlichen Raster individuell zu erklärender Wahrnehmungs- oder Erinnerungsstörungen fallen die Entführungsberichte nicht nur heraus, weil psychologische Untersuchungen bei den betroffenen Personen – von den Symptomen der posttraumatischen Belastungsstörung – einmal abgesehen, kaum auffällige Befunde erbringen. Wichtiger ist noch, dass es sich um ein kollektives Phänomen handelt: Meist ohne vorher Kontakt zu anderen Opfern gehabt zu haben berichten die Betroffenen unter Hypnose zwar nicht völlig identische, aber doch strukturell und symbolisch verblüffend ähnliche Erlebnisse. Die Dichte der Erinnerungen und die Konsistenz der Narrationen nimmt dabei mit jeder Therapiesitzung zu. Einmal akzeptiert, prägt die Entführungserfahrungen dauerhaft das Leben der Opfer.

    Unabhängig von der Frage, wie der Realitätsgehalt der Entführungserlebnisse aus wissenschaftlicher Sicht einzuschätzen ist, bleibt deshalb der Sachverhalt bestehen, dass Tausende von Betroffenen nach erfolgter ‚Wiedererinnerung‘ subjektiv von der Realität der Entführungen überzeugt sind, ihre Biographien und Familiengeschichten entsprechend zu re-konstruieren beginnen und sowohl ihr Alltagsleben als auch ihre Zukunftsplanung an dieser Überzeugung ausrichten.

    Zur wissenschaftlichen Erklärung des Phänomens sind in den letzten zehn Jahren eine ganze Reihe wissenschaftlicher Hypothesen aufgestellt worden. Sie lassen sich zu zwei Typen von Erklärungen zusammenfassen: Nach dem ersten Erklärungsmuster sind die Entführungserfahrungen Folge einer (wie auch immer gearteten) individuellen psychischen Desorganisation der Subjekte, die über solche Erlebnisse berichten. Nach dem zweiten Erklärungsmuster hingegen sind die Berichte im Kontext kultur-historischer Prozesse einzuordnen und als kollektive Narration deutend zu verstehen. In beiden Gruppen finden sich eine ganze Reihe konkurrierender Einzelerklärungen, denen es insgesamt jedoch nicht gelingt, das Phänomen schlüssig aufzuklären. Eine besondere Bedeutung wird zukünftig deshalb integrativen Erklärungsmodellen zukommen, die einerseits psychologische Untersuchungen zum recovery-Paradigma bzw. zum False-Memory-Syndrom (wo es um die therapeutische Erzeugung künstlicher Erinnerung geht), andererseits aber auch medienwissenschaftliche Befunde über die Verbreitung und Introzeption sozialer Deutungsmuster berücksichtigen.

  5. Hallo,

    ! ! ! ! G U T E B E S S E R U N G ! ! ! !

    Lass Dich von den undankbaren, notorischen Nörglern(z.B. Torsten), nicht aus der Ruhe bringen!

    Mach weiter so.

    Vielen Dank für die bisher geleistete Arbeit.

    Super
    Oliver Vogt

  6. Ebenfalls gute Besserung. insbesondere dem “Wahrnehmer” 😉
    Und nun gut, wenn es dieses eine mal noch etwas dauert mit der deutschen Version, dafür wird das ganze ja in der Zukunft sehr viel besser werden.

  7. Toll, dass eine deutsche Übersetzung in Arbeit ist, aber mir würde eine wirklich stabile englische Version auch schon recht gut gefallen.

  8. Ebenfalls von mir alle guten Wünsche,
    daß Du recht schnell wieder gesund wirst.
    Vielen Dank, daß Du Dich so toll bemühst,
    die deutsche Übersetzung möglichst zeitnah mit
    bzw. kurz nach dem Erscheinen der englischen
    Version zu veröffentlichen. Es steckt viel Arbeit
    und Freizeit darin.

    Herzliche Grüße!
    Max

  9. Vielen Dank für die Genesungswünsche.
    Günter: Das ist die private Maschine von Benjamin Smedberg und wenn da etwas grün ist, heißt das nur, dass alle nötigen Dateien vorhanden sind, nicht aber, dass die Übersetzung inhaltlich vollständig ist oder bereits in kompilierter Form zur Verfügung steht. Und genau das ist ein Problem: Die Maschinen, die die lokalisierten Builds erstellen sollen, sind noch nicht aufgestellt.

  10. Was spricht aber gegen inoffizielle deutsche builds, natürlich mit inoffiziellem artwork?
    Irgendein Bekannter hat in den Mozillazine Foren zumindest inoffizielle Mac builds angeboten (angeblich mit deinen aktuellen Sprachdateien).

    Oder will das die Foundation nicht?

  11. Inoffizielle Builds dürfte ich nicht als Mozilla Firefox bezeichnen, sondern müsste immer Community Edition hinten dranhängen. Abgesehen natürlich vom offiziellen Artwork, das ich -wie du schon sagst- nicht benutzen dürfte, könnte ich das auch gar nicht organisieren. Ein Buildsystem für jede Platfform zu erstellen und dabei alle Eventualitäten im Blick zu haben, ist für mich nicht möglich. Es gibt ja einen Grund, warum die Stiftung einen eigenen Build-Engeneer beschäftigt. Zudem geht es hier auch um fehlende Informationen, die noch ausstehen, um bestimmte Sachen zu lokalisieren. (Ein Menü-Button, der auf die englische Promote-Firefox-Seite führt, ist in der deutschen Version nicht wirklich erstrebenswert). Deswegen schrieb ich auch, dass der Releasezeitpunkt momentan nicht bei mir liegt. Selbst wenn ich meine Übersetzung komplett auf dem Server hätte (und lokal ist sie schon komplett), könnten wir nicht veröffentlichen. Alle anderen Teams müssen allerdings auch warten.

  12. Hmmm, ein gutes Licht wirft das aber nicht auf Mozilla.org, bei der Menge an Sicherheitsupdates in der 0.10…
    Können die nicht die Builds für die 0.10 “per Hand” machen? Ich hab das Ding einigen Bekannten empfohlen und hab langsam kein gutes Gewissen mehr dabei, wenn sie die Sicherheitsupdates nicht kriegen können. Und die en-Version ist für viele keine Alternative.
    Gibt es einen Zeitplan für die Aufstellung der Maschinen?

  13. Wäre es aber nicht möglich nur ein Langpack Beta (1) rauszugeben? Beta, da es ja noch einige Ungereimtheiten gibt (wie dieser Link). Soweit wie ich das mitbekommen habe, hat das Thunderbird-Mail.de auch so gemacht.

  14. Nein, Thunderbird ist ein ganz anderes Thema und wegen Sicherheitslücken: Die Umstellung bereitet jetzt zwar Probleme und ist natürlich viel zu spät passiert. dafür wird es uns allerdings in Zukunft die Arbeit deutlich erleichtern und uns die Möglichkeit geben, lokalisierte Version parallel zum Original zu veröffentlichen. Genau das wird übrigens spätestens ab Version 1.0 kommen.

  15. Mag sein, Firefox ist freie Software und meine Übersetzung ist es auch. Jeder der will, kann sich daraus seine eigene Übersetzung bauen. Nur ist das keine offizielle und es dürften einige Sachen ungeklärt sein. Zudem dürfte das Switchen momentan nur per Kommandozeile funktionieren, was einfach zu umständlich ist.

  16. Nur so frei, dass sie auch irgendwie verfügbar oder nutzbar wäre, ist sie halt (zur Zeit, für wen auch immer) nicht. Aber, was solls…

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